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Thüringer Kegler Verband - Sektion Bowling


Berichte aus Thüringen

20 jähriges Vereinsjubiläum 1. Geraer Bowlingverein im TSV 1880 Gera Zwötzen e.V

Der 1. Geraer Bowlingverein im TSV 1880 Gera Zwötzen e.V feiert sein 20 jähriges Vereinsjubiläum.

 

Im Juni 2002 haben sich nach einer Anzeige in der OTZ Gera interessierte Bowlingspieler im City-Bowling-Gera getroffen. Es wurde beschlossen, sich samstags ab 10:00 Uhr zum Training zu treffen. Aus der anfangs kleinen Truppe wurde in kurzer Zeit ein Team von 50 Spielern.

In der ersten Versammlung am 21. September 2002 wurde die Bildung einer Abteilung Bowling beim TSV 1880 Gera-Zwötzen e.V. zum 01. Oktober 2002 beschlossen. Der Vorstand wurde gewählt und die Trikotgestaltung des Vereins besprochen.

Seit Oktober 2002 wird regelmäßig jeden Samstag von 10.00 - 12.00 Uhr trainiert. Gespielt wird auf einer Seilzuganlage.

Wurden anfangs durch die Mitglieder des Vereins die Bälle und Schuhe vom City-Bowling genutzt, legte sich bald jeder Spieler seinen eigenen Ball bzw. Bälle und Schuhe zu. Eine Leistungssteigerung war bei jedem Bowlingspieler nach kurzer Zeit sichtbar.

Von Anfang an haben die Vereinsmitglieder erfolgreich an Turnieren teilgenommen und viele Pokale gewonnen. So zum Beispiel bei den Turnieren im City Bowling Gera und 24 Stunden Turnieren in Leipzig.

Schon bald war klar, dass einige Spieler sich mehr dem Wettkampf stellen wollten.

Es wurde beschlossen, sich ab 2004/2005 am Ligabetrieb der DBU in Thüringen zu beteiligen.

So spielten in der Saison 2012/2013 27 Spieler und Spielerinnen aktiv in

1 Damenmannschaft in der 2. Landesliga

3 Männermannschaften in der 2. Landesliga Herren, 1. Landesklasse.

2 Jugendliche in der Jugendliga

 

Sehr erfolgreich waren im Jahr 2017 unsere Seniorinnen und Senioren. Roswita Tschirschke und Heinz Sandner vertaten den Verein bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren in München.

Denselben Erfolg konnte Roswita dann noch einmal im Jahr 2022 wiederholen und war bei den DM in Leipzig mit einem Trio aus Thüringen dabei.

 

Aktuell sind im Verein 48 Mitglieder angemeldet. Aktiv mit Ranglistenkarte spielen 32 Mitglieder.

Die Zusammensetzung sieht wie folgt aus:

2 Jugendspieler

2 Juniorinnen

2 Damen

5 Seniorinnen

9 Herren

12 Senioren

Besonders positiv ist das Interesse mehrerer Jugendlicher zu sehen, welche derzeit ein Probetraining absolvieren.

 

In der aktuellen Saison 2022/2023 spielen 2 Jugendliche in der Thüringer Jugendliga und 4 Männermannschaften im Ligabetrieb Thüringens. Zur Zeit steht die 1. Mannschaft und die 2. Mannschaft in ihren Staffeln auf Tabellenplatz 1.

Dafür, dass wir nie ein Heimspiel haben (unsere Hausbahn ist für den Liga Spielbetrieb nicht zugelassen) ist, sind das ganz tolle Ergebnisse.

Die Grundlage dafür ist auch das Engagement der Spieler, die sich an nationalen und internationalen Turnieren beteiligen. Regelmäßig donnerstags starten Spieler in Jena im Roma zum Miniturnier. Sonntags fahren einige zum Jack Pot Bowling nach Chemnitz. Dort hat Thomas Kupfernagel als einziger Spieler des Vereins auch seine erste 300 gespielt. Er gewann außerdem 2019 und 2020 jeweils ein Turnier bei der Jenaer Wettkampf Serie.

Das Herren Doppel Daniel Geithner / Robby Hoke gewann 2022 beim ABV Cup den 1. Platz.

Robby Hoke belegte den 2. Platz in Regensburg zur 4. B&G Challenge 2022.

Mike Prousa und Bernhard Schütz vertraten den Verein zur European Seniors Bowling Championships (ESBC) in Berlin.

 

Um diese Ziele zu erreichen, gibt es eine Trainingsauswertung für die einzelnen Quartale. Um in die Wertung zu kommen, muss man mindesten 50 % des Sonnabend Trainings absolviert haben.

Am Jahresende werden dann die Spieler entsprechend geehrt.

 

Für die Zusammenstellung der Männermannschaft, für den Liga Wettkampf Betrieb, ist die Rangliste aller Ligaspiele Grundlage.

 

Das Vereinsleben besteht aber nicht nur aus Bowling spielen. Das Sommerfest ist ein Höhepunkt des Vereinslebens. Dort stehen der Spaß und gutes Essen im Mittelpunkt. Sehr fröhlich geht es auch zur obligatorischen Weihnachtsfeier zu. Ein besonderes Erlebnis war das Eisstockschießen in Crimmitschau.

 

Bernhard Schütz

Stadtsportwart Bowling





Artikel 1. LL Herren

 

1.      Mühlhäuser BC 98 I wird Herbstmeister und geht mit 82 Punkten in die Winterpause

 

Nach vier Spieltagen in der ersten Landesliga Herren stehen die Spieler um Anton Witt, Mirko Rentsch, Daniel Große, Marcel Wagner und Lucas Haubold als Herbstmeister fest.

 

Beim ersten Spieltag in Eisenach belegten die Roma Bowlers I, Mühlhausen I sowie der SSV Vimaria Weimar die Plätze eins bis drei. „Es war eine tolle Momentaufnahme an der Tabellenspitze der ersten Landesliga zu stehen. Der Kampfgeist der bisher eingesetzten Spieler war groß, auch wenn wir personell stark dezimiert in die Saison gestartet sind.“ so Marcel Keil von den Roma Bowlers. Beste Spieler des Tages waren Frank Peter Frey (189,29), Mike Kühn (185,43) und Jan Dervenich (183,29). Den zweiten Spieltag im Bowling Roma konnte die erste Mannschaft des Mühlhäuser BC 98 für sich entscheiden. Platz zwei und drei ging an die beiden Mannschaften der Roma Bowlers.

 

„Der zweite Spieltag lief für die erste Mannschaft perfekt. Mit einem Tagesschnitt von 212,5 entführte das Team alle Spielpunkte und das Maximum an Pinpunkten von der Heimbahn der Roma Bowlers und schloss den Tag damit in der Gesamtwertung nur einen Punkt hinter dem derzeitigen Tabellenführer ab.“ so Marcel Wagner von der ersten Mühlhäuser Mannschaft. Zu den besten drei Spielern des zweiten Spieltages gehörten Anton Witt (221,57), Marcel Wagner (215,71) und Mirko Rentsch (213,57). Für den dritten Spieltag ging es dann nach Erfurt ins Bowling Vilnius in dem sich Mühlhausen erneut den Spieltagssieg holte. Der zweite und dritte Platz ging auch hier wieder an die beiden Mannschaften der Roma Bowlers. In Erfurt konnten vor allem Lucas Haubold (212,57), Daniel Große (212,29) und Christian Buri (211,86) mit ihren Ergebnissen überzeugen. In Eisenach gelang den Mühlhäusern dann der dritte perfekte Spieltag in Folge. Dieses Mal waren beide Mühlhäuser Mannschaften an der Spitze, gefolgt von den Roma Bowlers I. Daniel Große (198,57) und Mirko Rentsch von den Mühlhäusern (195,71) sowie der Erfurter Marcel Hähner (190,43) spielten die besten Leistungen des vierten Spieltages.

 

Nach vier Spieltagen führt der 1. Mühlhäuser BC 98 I mit 82 Spielpunkten vor der ersten Mannschaft der Roma Bowlers mit 69 Punkten und dem BSG Fiskus Erfurt I mit 44 Punkten.

 

 





Großer Stern des Sports in Bronze für den BC Rot-Weiß Erfurt e.V.

Am 28.09.2022 wurde der Bowlingsportclub „BC Rot-Weiß Erfurt e.V.“ durch den Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB) und die Volksbank Thüringen Mitte eG mit der höchsten Auszeichnung für Vereine auf lokaler Ebene mit den „Großen Stern des Sports“ in Bronze ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde verliehen für das beispielhafte Engagement des Vereins auf dem Gebiet der ehrenamtlichen Arbeit mit krebserkrankten Kindern, insbesondere der Geschwister- und Familientage sowie Erlebnisreisen in den vergangenen Jahren. Ganz besonders wurde unser ehrenamtliches Engagement aller Mitglieder des Vereins hervorgehoben. Diese Auszeichnung war der 4. „Große Stern des Sports“ in Bronze  für den „BC Rot-Weiß Erfurt e.V“.

Denn nach wie vor ist die Diagnose Krebs beim eigenem Kind die schlimmste Hiobsbotschaft für die ganze Familie. Während der Behandlung im Krankenhaus werden viele Dinge des täglichen Lebens vernachlässigt und oft zerbrechen Familien an der großen Belastung. Es bleibt kein Raum mehr für Unbekümmertheit. Viele neue, unlösbar erscheinende Probleme, Sorgen und Ängste bestimmen für lange Zeit den Alltag.

 

Deshalb hat der Bowlingsportclub „BC Rot-Weiß Erfurt e.V.“  die Geschwister- und Familientage sowie Erlebnisreisen für krebserkrankte Kinder eingeführt, um der gesamten Familie die Möglichkeit zu geben, sich einen Tag lang von den Sorgen im Alltag, vor allem der Hilflosigkeit und Ängsten zu erholen. Wir wollen von der schlimmen Krankheit ablenken und den krebserkrankten Kindern ein wenig Freude schenken. Des Weiteren konnte durch eine Stammzellenspende von einen der Mitglieder einem 7 jährigen Jungen aus England das Leben, vor dem sicheren Tod , gerettet werden. Dieser englische Junge konnte nun als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Wir sind stolz, dass wir den Oskar des Breitensports, wie er in Fachkreisen genannt wird, den „Großen Stern des Sports“ in Bronze nun zum vierten Mal und bereits zwei Mal in Silber verliehen bekommen haben. Als Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Bronze sind wir automatisch für das Landesfinale um den „Stern des Sports“ in Silber wieder qualifiziert.

                                                                                                                       Klaus Börold

 

 





Deutsche Meisterschaft der Ländermannschaften in Unterföhring

Die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften fanden am 06. und 07. August erneut im Dream Bowl Palace in Unterföhring statt.  10 Damen- und 10 Herrenteams spielten je vier Spiele im Baker-Modus gegen jeden teilnehmenden Landesverband. Die Damen um Marie-Christine Thieme, Julia Keil, Cornelia Eichhorn, Jana Demuth, Karin Deuschle und Vivian Hofmann konnten den 5. Platz erreichen. Mit 5.992 Pins und einem Schnitt von 166,44 sicherten sich die Damen in 36 Spielen 30 Punkte. Am Ende herrschte zwischen Thüringen und Nordrhein-Westfalen ein Punktegleichstand, aber die Thüringer Damen setzten sich dank des höheren Schnitts durch. Die Landesverbände Bayern (195,11), Niedersachsen (195,44) und Berlin (193,83) belegten die Plätze eins bis drei.

 

Hier ein paar Eindrücke der Spielerinnen:

 

Karin: Mir hat das Wochenende Spaß gemacht und ich habe mich sehr gefreut, dass unsere beiden Thüringer Mannschaften zu einem Team zusammengewachsen sind. Sicher wäre am ersten Tag mehr drin gewesen, umso schöner war es am zweiten Tag nochmal 4 Plätze gut zu machen. Verdiente Siegerinnen sind natürlich Bayern, Niedersachsen und Berlin – Herzlichen Glückwunsch.

Jana: Am zweiten Tag gab es ein Comeback bei uns Damen, hätten wir uns am ersten Tag noch ein bisschen mehr konzentriert und die Leistung gezeigt, die eigentlich in uns steckt, hätten wir noch besser abschneiden können.

Julia: Es freut mich sehr, dass wir am Sonntag nochmal zusammen auf der Bahn glänzen konnten. Schade, dass wir uns am Samstag nicht so gut gefunden haben als Einheit. Ich finde es dennoch stark, dass wir uns nicht haben beirren lassen.

Vivian: Ich habe mich sehr gefreut, dass die Damen- und Herren-Teams dieses Jahr so gut zueinandergefunden und erfolgreich miteinander harmoniert haben. Der 5. Und 2. Platz können sich sehen lassen und machen mich sehr stolz.

Conny: Vor ein paar Jahren wurden wir Thüringer auf jeder DM belächelt, „ach das sind einfache Punkte gegen die“. Das war so auch zu Beginn der Bundesliga. Man hat sich auch kaum mit uns unterhalten. Inzwischen habe ich aber das Gefühl, dass wir deutlich mehr respektiert werden. Dass man erkannt hat, „ach ja die können ab und zu auch mal was“. Das merkt man an der Art des Umgangs untereinander, da wird uns zu unserer Leistung gratuliert und es entwickeln sich spannende Duelle ohne große Hintergedanken. Und das finde ich schön, dieser Respekt, die Wahrnehmung, dieser freundschaftliche Umgang untereinander.

Das Männer-Team bestehend aus Marcel Keil, Anton Witt, Lucas Haubold, Mike Kühn, Luca Deuschle und Daniel Große ehrte seine hervorragende Leistung mit der Silbermedaille. Nach 36 Spielen stand es fest, Thüringen hatte zum ersten Mal eine Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft der Länder gewonnen. Die Männer haben ganz großes Bowling bewiesen und sich am Ende ein schönes Geschenk gemacht. Mit einem Endergebnis von 7.043 Pins, einem Schnitt von 195,64 und 45 Punkten holten sich die Thüringer Herren die mehr als verdiente Silbermedaille. Die Plätze eins bis drei belegten bei den Herren somit die Landesverbände:  Brandenburg (208,89), Thüringen (195,64) und Berlin (212,00).

Hier ein paar Eindrücke der Spieler:

Anton: Mir hat das Wochenende auch sehr viel Spaß gemacht. Ich bin schon mit einem guten Gedanken an die Sache rangegangen, denn die Mannschaft war dieses Jahr schon sehr gut aufgestellt. Nur hätte ich nicht gedacht, dass wir Platz 2 werden, eher dass wir wie immer unglücklicher 4. werden. Am besten waren die Duelle gegen Berlin und Brandenburg. Schön zu sehen, dass auch Profis gegen uns richtig zu kämpfen haben.

Marcel: Deutscher Vizemeister, da gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen. Es ist der größte Erfolg Thüringer Bowler bei einer Deutschen Meisterschaft der Länder. Bereits nach Bekanntgabe der Thüringer Spieler war mir klar, dass wir dieses Jahr noch ein bisschen mehr erreichen konnten als in den vergangenen Jahren, als wir ja bereits ziemlich nah an einer Medaille dran waren. Dass es am Ende für die Silbermedaille gereicht hat, ist einfach nur unglaublich und macht mich unheimlich stolz ein Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein! Im Team haben wir uns jederzeit sehr gut verstanden und konnten uns immer gut helfen und pushen. Ich kann jedem (Thüringer) Bowler den Tipp geben, immer am Ball zu bleiben und an sich zu glauben, denn irgendwann kommt dieser eine, ganz besondere Tag, an dem man den Lohn für die harte Arbeit und die vielen Stunden auf der Bowlingbahn bekommt.

Mike: Die Deutschen Ländermeisterschaften haben mir sehr gut gefallen! Am Anfang sind wir dorthin gefahren und haben uns keine allzu großen Chancen ausgerechnet. Letztendlich wollten wir alles geben und sehen, wo wir landen. Wir Spieler haben sehr gut zusammengepasst. Es gab keinerlei Unstimmigkeiten unter uns und alle Entscheidungen bezüglich des Auswechselns von Spielern wurden problemlos gemeinsam getroffen. Der jeweils nicht eingesetzt Spieler stand immer mit beim den "aktiven" im Spielbereich und hat dort tatkräftig unterstützt. Das Spielsystem war sehr spannend! Von den 36 Einzelspielen waren viele, bis zum letzten Frame und Spieler, sehr knapp. Ganze 9 Spiele davon wurden mit weniger als 10 Pins Differenz entschieden! Manchmal zu unseren Gunsten, aber nicht immer. Etwas schade an dem System ist nur, dass man am Ende nicht unbedingt einen Überblick darüber hat, wer wie gut gespielt hat. Großen Dank nochmal an alle die uns Herren und die Damen unterstützt haben, sowohl auf der Bahn als auch "hintern den Kulissen". Anfeuern, Getränke im Center organisieren, Bowlingzeug mitschleppen, Transport von Personen und Gepäck von und nach München, organisieren und bereitstellen von Unterkünften, etc.

Alles in Allem war es ein sehr gelungenes Event, dass ohne Bahnstaus reibungslos verlaufen ist. Auf der Bowlinganlage wurde für das Wohl der Spieler mit Speisen und Getränken bestens gesorgt.

 





Finales Spielwochenende 2. Bundesliga Damen Division 1

Vorbei ist eine weitere Bundesliga-Saison mit Höhen und Tiefen. Nicht immer war klar, ob alle Mannschaften genügend Spielerinnen zusammen bekommen und doch konnten alle Spieltage stattfinden. Manchmal eben nur mit vier Spielerinnen, aber auch dann wurde alles gegeben. Die Punkteverteilung trug nicht immer zum gewünschten Ergebnis bei und manchmal musste man sich nach einem Wochenende eben 3:0 geschlagen geben. Aufgeben war jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Option. Vor dem finalen Spieltagswochenende war klar, eine Thüringer Damenmannschaft würde sich von der zweiten Liga verabschieden müssen und so war es gekommen.

 

Es wurde um jeden Pin und Punkt gekämpft, gebangt, gezittert und gehofft. Am vergangenen Wochenende ging es dann um Alles – um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Sowohl die Damen der Roma Bowlers als auch die Spielerinnen der Jembo Bunny’s traten am 23. und 24. Juli ihre letzten Heimspieltage gegen die beiden Mannschaften BHB 2001 Berlin und BSRK 1883 Brandenburg an. Gespielt wurde auf den jeweiligen Heimbahnen im Roma und Jembo Park.

 

Am Samstag konnten sich die Damen um Marie-Christine Thieme, Cornelia Eichhorn, Kati Freygang, Julia Keil, Claudia Schäfer, Martina Engel und Hayley Russell mit einem Mannschaftsschnitt von 185,3 Pins einen 3:0 Sieg gegen BHB 2001 erspielen. Beste Spielerin des Tages war die englische Verstärkung Hayley Russell mit einem herausragenden Schnitt von 233,2 Pins.

 

Auch die Jembo Bunny’s, vertreten von Jana Demuth, Karin Deuschle, Antje Müller, Katja Löhning und Vivian Hofmann beendeten ihren vorletzten Spieltag mit einem 3:0 und einem Schnitt von 176,3 Pins gegen BSRK 1883 und lagen somit immer noch einen Punkt vor den Damen der Roma Bowlers. Michelle Lange konnte ihre Mannschaft krankheitsbedingt leider nur von zuhause aus unterstützen.

 

Der Sonntag sollte folglich über den Verbleib in der zweiten Bundesliga entscheiden. Die Damen der Roma Bowlers konnten ihren Mannschaftsschnitt am Sonntag auf 191,1 Pins steigern und erneut ein 3:0 gegen BSRK 1883 erspielen. Ein perfektes Wochenende stand geschrieben. Doch auch die Spielerinnen der Jembo Bunny’s kämpften am Sonntag nochmal um jeden einzelnen Pin und erzielten am Ende mit einem Schnitt von 179,3 Pins ein 2:1 gegen BHB 2001. Damit gab es einen finalen Gleichstand zwischen den beiden Thüringer Mannschaften. Am Ende entschieden die Spielpunkte 181 zu 170 für die Jembo Bunny’s.

  

Beide Mannschaften haben am Ende nochmal starke Nerven und einen unaufhaltsamen Kampfgeist bewiesen und doch musste der Thüringer Bowlingsport einen herben Verlust erleiden.

 

An dieser Stelle gilt den beiden Damen-Mannschaften großer Respekt für diese Teamstärke und ein mehr als spannendes Finalwochenende!

 





European Seniors Bowling Championships 2022 in Berlin

Die European Seniors Bowling Championships (ESBC) fanden vom 25.06.22 bis 02.07.2022 in Berlin statt. Gespielt wurde in verschiedenen Bowlinghallen, Senioren B und C im Bowlplay, Senioren A und die Trios in der Hasenheide und Seniorinnen A bis C in der Bowling World. Die Europameisterschaften wurden in den Disziplinen Einzel, Doppel und Trio in jeweils sechs Spielen durchgeführt. Am 25.06. und 26.06.2022 begann der Wettbewerb mit einem inoffiziellen Training als Vorbereitung auf die jeweiligen Events. 24 Länder, unter anderem Deutschland, Belgien, Finnland und Schweden nahmen an der Europameisterschaft teil. Das Teilnehmerfeld war zahlreich. Unter den deutschen Spielern waren auch einige Thüringer Bowler vertreten.  

  

 

Damen: 

Martina Engel (Seniorinnen A)

Ina Boin (Seniorinnen B)

 

Herren:

Mirko Schmid (Senioren A)

Mike Prousa (Senioren A)

Thomas Stang (Senioren A)

Uwe Axt (Senioren B)

Frank-Peter Frey (Senioren B)

Bernhard Schütz (Senioren C)

 

Die zwei Thüringer Damen und fünf Thüringer Herren konnten folgende Ergebnisse erzielen:

Einzel Seniorinnen A

Martina Engel: Platz 39 von 67: 957 Pins

 

Einzel Seniorinnen B

Ina Boin: Platz 58 von 70: 904 Pins

 

Doppel Seniorinnen A

Martina Engel (931), Sabine Sonnenschein (972): Platz 8 von 11

 

Trio Seniorinnen

Martina Engel (984), Sabine Sonnenschein (953) & Elke Zietlow (1035): Platz 20 von 75 

Ina Boin (938), Karin Müller (1071) & Marion Bartz (928): Platz 26 von 75

 

Einzel Senioren A

Mike Prousa: Platz 24 von 99: 1200 Pins

Mirko Schmid: Platz 35 von 99: 1179 Pins

Thomas Stang: Platz 95 von 99: 911 Pins

 

Einzel Senioren B

Uwe Axt: Platz 27 von 150: 1212 Pins

Frank-Peter Frey: Platz 32 von 150: 1191 Pins

 

Einzel Senioren C

Bernhard Schütz: Platz 177 von 252: 1026 Pins

 

Doppel Senioren A

Frank-Peter Frey (1284) & Mirko Schmid (1154): Platz 11 von 70

Mike Prousa (1120) & Peter Hausmann (1148): Platz 28 von 70

Thomas Stang (934) & Peter Samoray (1029): Platz 67 von 70

 

Doppel Senioren B

Uwe Axt (1326) & Alfred Hoke (1103): Platz 4 von 78

 

Doppel Senioren C

Bernhard Schütz (1000) & Dominik Reinhard (1003): Platz 88 von 105

 

Trio Senioren

Uwe Axt (1115), Klaus Uwe Lischka (1432) & Uwe Tscharke (1367): Platz 1 von 168

Frank-Peter Frey (1172), Mirko Schmid (1254) & Joachim Marte (1164): Platz 11 von 168

Mike Prousa (1147), Lothar Krause (958) & Ludger Wänke (1121): Platz 80 von 168

Thomas Stang (1007) & Peter Samoray (858) & Volker Klodt 81108): Platz 106 von 168

Bernhard Schütz (900), Dominik Reinhard (965) & Günther Barthel (897): Platz 160 von 168


Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an alle Teilnehmer und vor allem Uwe Axt und seinem Trio zum herausragenden Sieg. Besonders hervorzuheben ist auch die Leistung von Frank-Peter Frey, Mirko Schmid und Joachim Marte, die einen sehr guten 11. Platz erzielen konnten.

 

Interview mit Frank-Peter Frey & Mirko Schmid

 

Vivian: Hallo Frank, Hallo Mirko, schön, dass Ihr euch dazu bereiterklärt habt, ein paar Fragen zur EM zu beantworten. War das deine erste EM, Frank?

 

Frank: Ja, meine erste EM, 2015 habe ich aber schon an einer WM in Las Vegas teilgenommen, für die ich mich damals qualifizieren musste. Bei der EM in diesem Jahr konnte sich jeder Bowler anmelden, der sich einmal europaweit messen wollte.

 

Vivian: Das klingt spannend! Wie hat dir die diesjährige EM denn so gefallen? Wie waren die Stimmung und die verschiedenen Wettbewerbe?

 

Frank: Erst einmal war es wahnsinnig warm in der Bowlinghalle. Die Organisation des ganzen Events war tadellos, die Bahnen super und es gab einen Balltransfer zwischen der Hasenheide und Tegel, das war einfach klasse! Der Service vor Ort war auch lobenswert. 

 

Vivian: Ein Balltransfer, Wahnsinn. Den hätte ich in der zweiten Bundesliga auch gerne mal. Wie sieht es bei dir aus Mirko, wie hast du die EM erlebt?

 

Mirko: Die EM war lange erwartet, da sie schon zwei Jahre verschoben wurde. Nach Franks WM-Teilnahme und dem Erfolg von Uwe Axt bei der letzten EM, waren wir motiviert, uns selbst mal in dem Turnier mit den anderen zu messen.

Die Stimmung dort war gut und alle waren freundlich. Man spielte miteinander, nicht gegeneinander. Das ging eigentlich in allen Wettbewerben so. Interessant war, dass es wirklich nicht nur Spitzenspieler gab, sondern auch Spieler mit mehr Motivation und Spielfreude als spielerischen Fähigkeiten.

 

Vivian: Warst du mit deiner Leistung zufrieden? Wie hast du das Ölbild empfunden?

 

Mirko: Mit meinen Ergebnissen bin ich ganz zufrieden, auch wenn man als leistungsorientierter Spieler immer hinterher Verbesserungspotential findet. Nachdem bekannt war welches Ölbild gespielt wird, 43ft, 26ml, Ratio 1:5, konnte man sich im Training darauf vorbereiten, welche Bälle, Layout und Linien zu spielen sein könnten. Am Ende kam es im Wettbewerb dann doch anders. Das Öl spielte sich beim offiziellen Training vor Ort wie erwartet, veränderte sich aber sehr schnell. Schon nach wenigen Würfen gab es erste Veränderungen, und von da an musste man ständig wach sein und reagieren.

 

Vivian: Das klingt ziemlich anspruchsvoll. Was hat euch denn am meisten gefallen bzw. was waren eure schönsten Momente bei der EM?

 

Frank: Mir hat das Trio sehr gut gefallen. Wir hatten einen großartigen Zusammenhalt und waren ein super Team.

 

Mirko: Mein schönstes Erlebnis waren gleich zwei Momente. Zum einen ein Moment im Trio nach dem ersten Bahnwechsel. Die Ergebnisse auf der Bahn waren sehr niedrig, obwohl gute Spieler vorher drauf waren. Ich konnte die letzten Würfe noch sehen und hatte Zeit mir einen Plan zu machen. Nach dem ersten Wurf war klar, dass der Plan gut ist, am Ende waren es 255 und 223 auf dem Bahnpaar.  Es war eine sehr schöne Erfahrung und hat uns im Team gut nach vorn gebracht. Der zweite schöne Moment war das super Coaching eines Berliner Trainers, mit dem ich im Einzel gespielt habe. Wir haben uns zwischen den Würfen ein wenig unterhalten und er hat mir erzählt was er bei mir sieht. Ein bisschen Hand und Pendel, Stand und Linie. Das war eine tolle Unterstützung, die ich so von einem Fremden nicht erwartet hatte. Im Einzel konnte ich den Input noch nicht vollständig umsetzen, aber für das Trio am nächsten Tag hat es geholfen.

 

Vivian: Genau aus diesem Grund finde ich unseren Bowlingsport so toll. Es geht nicht nur darum, sich mit anderen zu messen, sondern auch um kleine Tipps, Freundschaften, gemeinsam unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Vielen Dank, dass ihr uns so einen lebhaften Einblick in dieses Event gegeben habt.

 

Vivian: Wann geht’s zur nächsten EM?

 

Mirko: Das Event glüht noch nach im Kopf und Herz, und sicher werden wir über eine Teilnahme zur nächsten EM in Bologna nachdenken


 




Deutsche Meisterschaften Unterföhring

Vorbei sind sie, die Deutschen Meisterschaften der Aktiven, die vom 18. bis 24. Juni 2022 im Dream Bowl Palace in Unterföhring stattgefunden haben. Neun Thüringer Damen und zwölf Thüringer Herren stellten sich Europas größter Bowlinganlage mit 52 Bahnen. In den drei Disziplinen Einzel, Doppel und Mixed wurden auf zwei verschiedenen Ölbildern (Dead Man’s Curve V2 und Turnpike) gespielt, gebangt und um jeden Pin gekämpft. Die Meisterschaften wurden nicht nur auf zwei anspruchsvollen Ölmustern ausgetragen, sondern fanden auch unter unerträglichen Temperaturen statt, was den Teilnehmern einiges abverlangte. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnte man sich endlich wieder mit den besten Spielern aus ganz Deutschland messen, alte Freunde wiedertreffen und neue Bekanntschaften knüpfen.

 

Die Deutschen Meisterschaften der Aktiven begannen mit dem Doppel-Wettbewerb vom 18. bis 19. Juni mit den folgenden Paarungen für Thüringen:

 

Kati Freygang & Cornelia Eichhorn (Platz 28)

Karin Deuschle & Jana Demuth (Platz 36)

Yvonne Hasert & Yvonne Könitzer (Platz 50)

 

Frank-Peter Frey & Frank Gebert (Platz 36)

André Haun & Christoph Gottlöber (Platz 45)

Mike Kühn & Kai Fischer (Platz 59)

 

Vom 20. bis 21 Juni schloss sich der Mixed-Wettbewerb an, für den sich die nachfolgenden vier Paare qualifiziert hatten:

 

Marie Christine Thieme & Daniel Große (Platz 26)

Tom Freygang & Kati Freygang (Platz 51)

Yvonne Könitzer & Christian Buri (Platz 60)

Sandra Töpfer & Sven Witzel (Platz 66)

 

Abschließend durften die folgenden sechs Damen und Herren im Einzel-Wettbewerb vom 22. bis 24. Juni antreten:

 

Marie-Christine Thieme (Platz 24)

Jana Demuth (Platz 27)

Vivian Hofmann (Platz 32)

 

Tom Freygang (Platz 48)

Lucas Haubold (Platz 51)

Anton Witt (Platz 56)

 

Alle drei Damen, des Einzel-Wettbewerbs konnten die Zwischenrunde erreichen und sich zu den Top 32 der besten Damen von Deutschland zählen.

 

Gratulation an dieser Stelle nochmal an alle Thüringer Teilnehmer, die sich in diesen sieben Tagen und nach Monaten langer Pause wacker geschlagen haben.












Letzte Änderung: 17.12.2022